Birnen: Wildling aus Einsiedel

Synonyme
Extra-Mostbirne
Häufigkeit
2
Fruchteigenschaften, außen
klein - sehr klein, grünlich gelb bis hellgelb, rötlich, berostet, festes Fruchtfleisch, süß aber sehr herb, 18% Zucker (70-85°Oe)
Reifeverhalten, Ernte, Lager
A.-M.Okt.,Nov. einige Wochen gut haltbar
Verwendung
sehr guter Most (von Bratbirnenqualität)
Ertragsverhalten
ertragreich, sehr fruchtbar
Großklima
guter Ertrag in rauen Lagen
Bodenverhältnisse
wenig anspruchsvoll
Krankheiten, Schädlinge
mittlere Feuerbrandanfälligkeit
Blühverhalten
früh
Wuchsverhalten
große Bäume, locker gebaute Krone, zunehmend Spitzendürre
Ursprung, Züchter, Verbreitung
um 1700 Zufallssämling bei Tübingen, vermehrt durch Baumschule der Staatsdomäne Einsiedel, Pfalz vor 1867, häufig in Süddeutschland, auch Schweiz u. Österreich

Merkmale

Fruchtform - Mostbirnen 1.
kugelig
Deckfarbe - Mostbirnen 1.
berostet
Stiellänge - Mostbirnen 1.
kurz
Reifezeit - Mostbirnen 2.
mittel M.Sep.-M.Okt.
Fruchtgröße - Mostbirnen 2.
klein < 50 g
Form-Typ
niedrig, hoch

Sortengruppe

Most-Birnen

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Literatur

  1. Lucas, Eduard: Abbildungen württembergischer Obstsorten, Ebner & Seubert (Pomologen- Verein e. V. Nachdruck ) 1858
  2. Dahlem, Aenderkerk, Thiel, Bauer: Äpfel und Birnen aus Luxemburg, Fondation Hellef fir d'Natur 2007
  3. Hartmann, Walter / Fritz, Eckart: Farbatlas Alte Obstsorten, Ulmer-Verlag, Stuttgart 2008
  4. Hartmann, Walter: Farbatlas alte Obstsorten 2003

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