Äpfel: Sulinger Grünling

Synonyme
Grünecke
weitere Merkmale
schmale Kelchröhre
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß bis groß, hoch kegelförmig, Kelchgrube flach, eng, faltig, Kelch klein, geschlossen, Stielgrube tief, mittelweit, großflächig berostet, Stiel mittellang, Schale sehr hart, glatt, Grundfarbe grünlich, Deckfarbe selten als rotbrauner Anflug, Rostflecken möglich
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch gelblichweiß, fest, später mürbe, saftig, knackig, Geschmack leicht weinig, später süßlich
Erntereife Beginn
Ende Oktober
Genussreife Beginn
ab November für Verabreitung, ab Januar als Tafelobst
Haltbarkeit Ende
Juni
Reifeverhalten, Ernte, Lager
gut lagerfähig
Verwendung
Wirtschaftssorte, eingeschränkt als Tafelobst
Ertragsverhalten
mittelfrüh bis mittelspät, gut, wenig alternierend
Bodenverhältnisse
nährstoffreich, ausreichend feucht
Krankheiten, Schädlinge
widerstandsfähig
Blühverhalten
unempfindlich, guter Pollenspender
Blütezeit
mittelspät
Wuchsverhalten
mittel, langlebiger Baum mit breit ausladender Krone, hoher Platzbedarf
Anbauform, Schnitt, Pflege
Halb- und Hochstamm, extensiv
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Zufallssämling aus dem Bereich Sulingen, Kreis Diepholz, von Oberdieck zwischen 1831 und 1839 unter dem Namen 'Grünecke' kennengelernt und in 'Sulinger Grünling' umbenannt, wiederentdeckt 1991 von Ariane Müller

Merkmale

Fruchtform-Typ
hochgebaut
Grundfarbe-Typ
grün-gelbgrün
Deckfarben-Anteil Typ
grundfarbiger Apfel
Reifezeit Typ
Winterapfel
Fruchtgröße Typ
mittelgroß, groß

Literatur

  1. Müller, Ariane; Seipp, Dankwart: Norddeutschlands Apfelsorten - Ein Bestimmungsbuch, Ökowerk Emden 2015

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