Äpfel: Lothringer Renette

Synonyme
Grüne Lothringer Renette
Häufigkeit
3
weitere Merkmale
Kernhausachse geschlossen oder nur leicht geöffnet, wenige Kerne, Kernhausadern deutlich ausgeprägt
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß, abgeflacht kugelig, flache Kanten, Kelch offen oder geschlossen, Kelchgrube faltig, tief, Stiel kurz, Stielgrube bleibt lange grün, wenig berostet, Schale fein, fettig, Grundfarbe grüngelb, keine Deckfarbe, zahlreiche Schalenpunkte, deutlich, eckig
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch gelblich, fein fest, saftig, süß weinsäuerlich
Erntereife Beginn
Mitte Oktober
Genussreife Beginn
Dezember
Haltbarkeit Ende
April
Verwendung
Tafel- und Wirtschaftsapfel
Ertragsverhalten
hoch
Großklima
auch für raue Lagen
Bodenverhältnisse
auch für trockene Böden
Krankheiten, Schädlinge
gering anfällig
Blühverhalten
witterungsunempfindlich
Wuchsverhalten
stark
TestInfo
Stoll gibt an, dass die Sorte mit der 'Pariser Rambur-Reinette' verwechselt würde, aber nicht identisch sei. Lexa von Aehrenthal nennt sie mit Verweis auf Diehl auch "wahre Reinette von Canada".
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Metz, Lothringen vor 1800, selten

Merkmale

Fruchtform-Typ
so breit wie hoch
Grundfarbe-Typ
grün-gelbgrün, goldgelb
Deckfarben-Anteil Typ
rotbunter Apfel, grundfarbiger Apfel
Reifezeit Typ
Winterapfel
Fruchtgröße Typ
mittelgroß
Deckfarben-Form Typ
verwaschen o. marmoriert

Literatur

  1. Aehrenthal, Johann Lexa von: Deutsche Kernobstsorten - 3 Bände, Carl Wilhelm Medau, Leitmeritz 1833-42
  2. Stoll, Rudolf: Östereichisch-Ungarische Pomologie, Selbstverlag, Klosterneuburg / Wien 1888
  3. Bosch, Hans-Thomas: Rambur, Renette, Rotbirn - ... lebendige Vielfalt der Äpfel und Birnen, Verband der Gartenbau-Vereine e.V., Schmelz 2006

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