Quitten: Champion

Lehr- und Beispielsbetrieb Deutenkofen

Synonyme
Meisterquitte
Häufigkeit
2
weitere Merkmale
stumpf birnenförmig bis glockenförmig, unregelmäßig schwach gerippt; Kelchgrube eng, tief, mit Kelch aus büschelförmigen Blättern. kurze bis praktisch fehlende Stielgrube, ungleichmäßig, mit kräftiger Rostkappe.
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß, dünne Schale, duftend; Schale in voller Reife zitronengelb, leicht berostet
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleich gelblich, fest, saftig, mildsäuerlich, angenehm aromatisch duftend, etwas Steinzellen. Kernhaus groß, breit oval bis lang oval, Achse hohl, mit vielen, braunen, eng zusammenliegenden Samen.
Erntereife Beginn
mittel
Reifeverhalten, Ernte, Lager
Ende September - Anfang Oktober; ca. 8 Wochen lagerfähig bis Ende November/Anfang Dezember,; wenig Fleischbräune
Verwendung

gute Brennsorte
Ertragsverhalten
mittelhoch bis hoch, regelmäßig, früh einsetzend
Großklima
allgemein anbaufähig, relativ frosthart
Kleinklima
geringe Ansprüche;
Bodenverhältnisse
geringe Ansprüche
Krankheiten, Schädlinge
(sehr gering anfällig), hoch (mittel) für Feuerbrand, wenig Fleischbräune, Blattbräune mittel
Blühverhalten
sehr zierend, weitgehend selbstfruchtbar, guter Pollenspender; wird auch von Berecki, Portugieser und Konstaniopler befruchtet.
Blütezeit
spät (Mai/Juni)
Wuchsverhalten
mittelstark, relativ aufrecht
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Züchter Meech in Vineland (New Jersey), USA; seit 1874 im Handel. Überall in Ländern mit Quittenanbau verrbeitet, besonders in den USA.

Literatur

  1. Szalatnay, David; Kellerhals, Markus; Frei, Martin; Müller, Urs: Früchte, Beeren, Nüsse - Die Vielfalt der Sorten - 800 Portraits, Haupt Verlag, Berlin - Stuttgart - Wien 2011

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