Äpfel: Wohlschmeckender aus Vierlanden

Synonyme
Bananenapfel, Wohlschmecker, Schöner von Holstein
weitere Merkmale
Kernhausachse schwach geöffnet
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß, abgeflacht bis leicht kegelförmig, kantig, Kelchgrube mittel, rippig, berostet, Kelch klein, geschlossen bis halboffen, Stielgrube mittel, Stiel kurz bis mittellang, Grundfarbe grünlichgelb, Deckfarbe schwach rot geflammt, Rostfiguren
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch fast weiß, mürbe, saftig, süßsäuerlich, etwas aromatisch
Erntereife Beginn
Mitte September
Haltbarkeit Ende
November
Reifeverhalten, Ernte, Lager
Frucht sehr druckempfindlich, Früchte ausreichend windfest
Verwendung
Tafelobst, Haushalt
Ertragsverhalten
früh, gut, regelmäßig
Bodenverhältnisse
schwere Böden, nährstoffreich, genügend feucht
Krankheiten, Schädlinge
anfällig für Monilia (Müller/ Seipp: robust und unempfindlich)
Blühverhalten
unempfindlich
Blütezeit
mittelfrüh
Anbauform, Schnitt, Pflege
Streuobst, alle Baumformen
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Ende des 19. Jhd. bekannte Lokalsorte an der Niederelbe, 1905 erstmals erwähnt, 1941 beschrieben, möglicherweise Zufallssämling von 'Prinzenapfel'

Merkmale

Fruchtform-Typ
breit
Grundfarbe-Typ
grün-gelbgrün
Deckfarben-Anteil Typ
rotbunter Apfel
Reifezeit Typ
Herbstapfel
Fruchtgröße Typ
mittelgroß
Deckfarben-Form Typ
gestreift o. geflammt, verwaschen o. marmoriert

Literatur

  1. Gesellschaft für Pomologie und Obstsortenerhaltung Bayern: Apfel- und Birnensorten Europas, Obst- und Gartenbau-Verlag, München 2007
  2. Müller, Ariane; Seipp, Dankwart: Norddeutschlands Apfelsorten - Ein Bestimmungsbuch, Ökowerk Emden 2015

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