Äpfel: Wiesenapfel

Erkennungsmerkmale nach Richard Dahlem

> Erkennungsmerkmale >
- Frucht hochgebaut
- Kelch eher klein
- Stiel oft fleischig verdickt, ähnlich 'Lohrer Rambur'
weitere Merkmale
Kerne breit
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß, variable Form, Kelch variabel, Grundfarbe blass gelblich-grün, Deckfarbe rötlich bis kräftig rot
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch weißlich, sehr fest, mittelfeinzellig, mürbe, sehr sauer, gering aromatisch
Erntereife Beginn
ab Mitte Oktober
Genussreife Beginn
November
Haltbarkeit Ende
April
Reifeverhalten, Ernte, Lager
gut transportfähig
Verwendung
Most-, Wein- und Wirtschaftsapfel, hohe Saftausbeute, auch sortenrein sehr gut
Großklima
für Höhenlagen bis 500 m
Kleinklima
frosthart, robust
Krankheiten, Schädlinge
etwas Schorf
Wuchsverhalten
zunächst stark
Anbauform, Schnitt, Pflege
regelmäßig schneiden
Ursprung, Züchter, Verbreitung
um 1880 auf Schloß Birtringen / Luxemburg entdeckt und benannt, ursprünglich eventuell aus Belgien, Lokalsorte Eifel, Obermosel, Luxemburg

Merkmale

Fruchtform-Typ
breit, so breit wie hoch, hochgebaut
Grundfarbe-Typ
grün-gelbgrün
Deckfarben-Anteil Typ
rotbunter Apfel
Reifezeit Typ
Winterapfel
Fruchtgröße Typ
mittelgroß
Deckfarben-Form Typ
gestreift o. geflammt, verwaschen o. marmoriert

Literatur

  1. Dahlem, Aenderkerk, Thiel, Bauer: Äpfel und Birnen aus Luxemburg, Fondation Hellef fir d'Natur 2007

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