Süßkirschen und Verwandte: Ungarische Traubige

Synonyme
Ujfehertoi fürtös
Häufigkeit
3
Fruchteigenschaften, außen
rot bis rotbraun, glänzend, geringe Säure, ca. 5,2g, mittelfest - fest
Reifeverhalten, Ernte, Lager
E.Juli
Verwendung
Frischverzehr, Steril- u. Gefrier-Konserven
Ertragsverhalten
gut, nicht immer regelmäßig hoch
Kleinklima
warm, geschützt
Krankheiten, Schädlinge
unempf. geg. nekr. Ringfleckenvirus, empf. geg. Kokkomykose, moniliafest
Blühverhalten
teilweise selbstfruchtbar, früh, blütenfrostempfindlich
Wuchsverhalten
sehr stark, steil aufwärts, mittlere Verzweigung ohne Verkahlung, hochpyramidal
Anbauform, Schnitt, Pflege
fruchtet an Langtrieben u. Bukettsprossen, Streuobst(?)
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Zufallssämling 1961 Ungarn, dort eine der Hauptsorten

Merkmale

Erntereife (relativ)
6. Kirschwoche: mittel bis spät (A.-M. Juli)
Farbe der Haut Typ
dunkelrot-braunrot
Größe Typ
mittelgroß, groß
Festigkeit Typ
mittelfest
Stiellänge Typ
kurz, mittellang, lang
Kirschen-Arten
Sauerkirsche

Literatur

  1. Bundessortenamt: Beschreibende Sortenliste Steinobst 1997, Pflaume, Süßkirsche, Sauerkirsche, Landbuch-Verlag 1997
  2. Fischer Manfred: Farbatlas Obstsorten, Ulmer Verlag, Stuttgart 1995
  3. Fischer, Manfred: Farbatlas Obstsorten, Ulmer Verlag Stuttgart 1993
  4. Friedrich, Gerhard; Petzold, Herbert: Handbuch Obstsorten, Eugen Ulmer, Stuttgart 2005
  5. Cordes, John-Hermann und Sommer, Niels: Obstgehölze, avBuch, Wien 2006
  6. SLV f. Wein- u. Obstbau: Süß- und Sauerkirschsorten, Baden-Württemberg 2000

Diskussion

Keine Beiträge vorhanden.