Äpfel: Uelzener Kalvill

Synonyme
Apfel aus Uelzen
weitere Merkmale
Achse weit offen, breite Kelchröhre (daher oft Kernhausschimmel), Kerne breit, rundlich, hellbraun
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß bis groß, uregelmäßig mit deutlichen Kanten, Kelchgrube tief, breit, mit Höckern, Kelch klein, geschlossen, Stielgrube tief, mittelweit, Wülste. Stiel kurz, dick, Schale glatt, Grundfarbe grasgrün bis zitronengelb, wenige braunrote Deckfarbe, zahlreiche blasse Schalenpunkte
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch grünlichweiß, fest, säuerlich, quittenartiges Aroma
Erntereife Beginn
Mitte bis Ende Oktober
Genussreife Beginn
Dezember
Haltbarkeit Ende
Mai
Reifeverhalten, Ernte, Lager
kein Aromaverlust, gut lagerfähig
Verwendung
Tafel- und vielseitig verwendbare Wirtschaftssorte
Ertragsverhalten
regelmäßig, gut
Bodenverhältnisse
leicht bis mittlere Böden
Krankheiten, Schädlinge
auf schweren böden Krebs, sonst widerstandsfähig, auch gegen Schorf
Blühverhalten
unempfindlich
Blütezeit
spät
Wuchsverhalten
stark, anfangs aufrecht, später breiter
Anbauform, Schnitt, Pflege
alle Baumformen
Ursprung, Züchter, Verbreitung
laut Oberdieck um 1820 von Postmeister Höfft aus Samen gezogen, ab 1900 durch Baumschule Zinser in Uelzen in Nordddeutschland verbreitet

Merkmale

Fruchtform-Typ
breit, so breit wie hoch
Grundfarbe-Typ
grün-gelbgrün
Deckfarben-Anteil Typ
grundfarbiger Apfel, rotbunter Apfel
Reifezeit Typ
Winterapfel
Fruchtgröße Typ
mittelgroß, groß
Deckfarben-Form Typ
verwaschen o. marmoriert

Literatur

  1. Müller, Ariane; Seipp, Dankwart: Norddeutschlands Apfelsorten - Ein Bestimmungsbuch, Ökowerk Emden 2015

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