Äpfel: Salemer Klosterapfel

Erkennungsmerkmale nach Richard Dahlem

> Erkennungsmerkmale >
- Frucht oft unrund, ramburförmig
- mitunter Fleischwulst in der Steilgrube
- Stielgrube mit ringförmigem Rost
- breit kegelförmige Kelchhöhle
- grünlich schimmerndes Fruchtfleisch
Fruchteigenschaften, außen
groß, unterschiedlich geformt, wulstig, Kelch geschlossen, Kelchgrube weit, gerippt, Stiel kurz, Stielgrube eng, tief, Schale dick, geschmeidig, Deckfarbe braunrot geflammt, Rostfiguren, dunkle Schalenpunkte
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch fast weiß, grobzellig, saftig, süß, niedriger Säuregehalt
Erntereife Beginn
Anfang September
Haltbarkeit Ende
Januar
Reifeverhalten, Ernte, Lager
nicht windfest
Verwendung
Frischverzehr und Wirtschaftssorte (weniger für Most geeignet)
Ertragsverhalten
spät einsetzend, schwach, alternierend
Großklima
bis mittlere Höhenlagen
Kleinklima
anspruchslos
Bodenverhältnisse
anspruchslos
Blühverhalten
unempfindlich
Blütezeit
spät
Wuchsverhalten
stark, Bäume können sehr alt werden
Ursprung, Züchter, Verbreitung
unklar, Region Bodensee (Kloster Salem)

Merkmale

Erntereife (Datum)
früh - E.Aug.-A.Sep., früh bis mittel - M. Sep.
Haltbarkeit
mittellang haltbar: 4 bis 6 Monate
Fruchtform-Typ
breit, so breit wie hoch, hochgebaut
Grundfarbe-Typ
grün-gelbgrün
Deckfarben-Anteil Typ
rotbunter Apfel
Reifezeit Typ
Herbstapfel
Fruchtgröße Typ
groß
Deckfarben-Form Typ
gestreift o. geflammt

Literatur

  1. Mühl. Franz: Alte und neue Apfelsorten, Obst- und Gartenbauverlag München 2007

Diskussion

Barbara S.am 04.01.2018 um 14:23
Müller/Seipp geben 'Salemer Klosterapfel' als Synonym für 'Rheinischer Winterrambur' an.