Birnen: Römische Schmalzbirne

Synonyme
Frauenbirne, Frauenschenkel u.a.
Häufigkeit
3
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß, Schale dünn und zart, , feinzellig, saftig, fein gewürzt, gelblichgrün, teils rötlich gefärbt druckempfindlich
Reifeverhalten, Ernte, Lager
folgernd ab E. Aug., etwa 10 Tage haltbar
Verwendung
Tafel- u. Dörrfrucht
Ertragsverhalten
spät einsetzend, dann hoch und regelmäßig
Großklima
breitanbaufähig bis in windgeschützte, höhere Lagen
Kleinklima
anspruchslos
Bodenverhältnisse
für trockene Böden ungeeignet
Krankheiten, Schädlinge
auf schweren, nassen Böden schorfanfällig, bisweilen Gipfeldürre
Blühverhalten
nicht witterungsempfindlich, guter Pollenspender
Wuchsverhalten
anfangs stark, später mittelstark, breitkronig
Anbauform, Schnitt, Pflege
früher als Straßenbaum, heute Liebhabersorte für extensiven Anbau, ext.
Ursprung, Züchter, Verbreitung
um 1750 schon in der Schweiz, 1802 in Deutschland (Diel), 1886 vom PV empf., Österreich

Merkmale

Fruchtform - Mostbirnen 1.
hoch
Deckfarbe - Mostbirnen 1.
ja
Stiellänge - Mostbirnen 1.
kurz
Reifezeit - Mostbirnen 2.
früh < ca. M. Sept.
Fruchtgröße - Mostbirnen 2.
groß > 90 g
Form-Typ
hoch, sehr hoch

Sortengruppe

Koch- und Krautbirnen

Ähnliche Sorten

Großer Katzenkopf, Kaiserbirne mit dem Eichenblatt, Kuhfuß, Pastorenbirne, Seitersbirne

Literatur

  1. Lucas, Eduard: Abbildungen württembergischer Obstsorten, Ebner & Seubert (Pomologen- Verein e. V. Nachdruck ) 1858
  2. Mühl, Franz: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, Obst- und Gartenbauverlag, München 2004
  3. Gesellschaft für Pomologie und Obstsortenerhaltung Bayern: Apfel- und Birnensorten Europas, Obst- und Gartenbau-Verlag, München 2007
  4. Hartmann, Walter / Fritz, Eckhart: Farbatlas Alte Obstsorten, Ulmer-Verlag, Stuttgart 2008
  5. Hartmann, Walter: Farbatlas alte Obstsorten 2003
  6. Bernkopf, Siegfried; Keppel, Herbert; Nowak, Rudolf: Neue alte Obstsorten - Äpfel und Birnen, Österreichischer Agrarverlag, Wien 1991
  7. Stoll, Rudolf: Östereichisch-Ungarische Pomologie, Selbstverlag, Klosterneuburg / Wien 1888

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