Äpfel: Ostfriesischer Herbstkalvill

Synonyme
Dörroden
weitere Merkmale
Kernhausachse weit geöffnet, tiefe Kelchhöhle, Kerne zugespitzt rundlich
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß, unregelmäßig, abgestumpft kegelförmig, kantig, Stielgrube eng, strahlig berostet, Stiel mittellang, Kelchgrube mit Höckern, Kelch mittelgroß, halboffen, Schale glatt, leicht fettig, Grundfarbe hellgelb, Deckfarbe fast flächig karminrot, geflammt und gestreift, große helle Schalenpunkte
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch hellgelb, im Kelchbereich rötlich, fein, locker, saftig, parfümiertes Aroma, harmonisches Zucker-Säure-Verhältnis
Erntereife Beginn
Ende September
Haltbarkeit Ende
Anfang November
Reifeverhalten, Ernte, Lager
nach Genussreife rasch mehlig
Verwendung
Tafelobst, rosa Apfelmus
Ertragsverhalten
unregelmäßig
Bodenverhältnisse
gut, ausreichend feucht
Krankheiten, Schädlinge
robust
Blühverhalten
wenig empfindlich, guter Pollenspender
Blütezeit
mittelfrüh
Wuchsverhalten
anfangs stark, mäßig verzweigt
Anbauform, Schnitt, Pflege
bei Vollertrag regelmäßiger Schnitt / Ausdünnen erforderlich, sonst Früchte zu klein, alle Baumformen
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Herkunft unbekannt, seit über 250 Jahren in Ostfriesland verbreitet

Merkmale

Fruchtform-Typ
so breit wie hoch, hochgebaut
Grundfarbe-Typ
grün-gelbgrün
Deckfarben-Anteil Typ
rotbunter Apfel, roter Apfel
Reifezeit Typ
Herbstapfel
Fruchtgröße Typ
mittelgroß
Deckfarben-Form Typ
gestreift o. geflammt, verwaschen o. marmoriert, flächig

Literatur

  1. Müller, Ariane; Seipp, Dankwart: Norddeutschlands Apfelsorten - Ein Bestimmungsbuch, Ökowerk Emden 2015

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