Äpfel: Morgenduft

Erkennungsmerkmale nach Richard Dahlem

Synonyme
Gillet's Seedling, Rome Beauty
> Erkennungsmerkmale >
- weißer Belag auf Schale, von Stielgrube ausgehend
- Schalenpunkte groß, verkorkt
- Kelch klein, halboffen
- Stielgrube sehr weit, wenig berostet, „saftgrün“
- Stiel lang, dünn
- Kernhauswände rissig, wattiert
- Kerne mit anhaftendem Fruchtfleisch
- Fruchtfleisch gelb
- Geschmack ausgewogen süßsauer, kein Aroma
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß bis groß, kugelförmig, Kelchgrube tief, gerippt, Kelch geschlossen, Stiel lang, Stielgrube tief und eng, strahlig berostet, Schale fest, Grundfarbe grüngelb, schöne rote Streifen, helle Schalenpunkte
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch grobzellig, fest und saftig (auf dem Lager schnell mürbe), fader bis süßlicher Geschmack, wenig Vitamin C
Erntereife Beginn
ab Mitte Oktober
Haltbarkeit Ende
März
Reifeverhalten, Ernte, Lager
nicht windfest
Verwendung
Tafel- und Wirtschaftssorte
Ertragsverhalten
früh einsetzend, hoch, regelmäßig
Großklima
Weinbauklima
Bodenverhältnisse
leichtere Böden
Krankheiten, Schädlinge
stark anfällig für Schorf und Mehltau
Blühverhalten
unempfindlich, ausdünnen
Blütezeit
mittelspärt
Wuchsverhalten
im Vollertrag sehr schwach wüchsig
Anbauform, Schnitt, Pflege
regelmäßiger Schnitt nötig
Ursprung, Züchter, Verbreitung
1820, Sämling Ohio (USA)

Merkmale

Fruchtform-Typ
so breit wie hoch
Grundfarbe-Typ
grün-gelbgrün
Deckfarben-Anteil Typ
rotbunter Apfel
Reifezeit Typ
Winterapfel
Fruchtgröße Typ
groß, mittelgroß
Deckfarben-Form Typ
gestreift o. geflammt

Literatur

  1. Mühl, Franz : Alte und neue Apfelsorten , Obst- und Gartenbauverlag, München 2004
  2. Mühl. Franz: Alte und neue Apfelsorten, Obst- und Gartenbauverlag München 2007
  3. Der Obstbau, Neumann-Neudamm, Leipzig - Radebeul 1980
  4. Stoll, Rudolf: Östereichisch-Ungarische Pomologie, Selbstverlag, Klosterneuburg / Wien 1888

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