Äpfel: Litauer Pepping

Erkennungsmerkmale nach Richard Dahlem

Synonyme
Glogierowka, Rigaer Taubenapfel
> Erkennungsmerkmale >
- Kelch-Umgebung mit markanten Höckern
- Kelchblätter lang, schmal, aufrecht
weitere Merkmale
Kernhaus klein, Achse geöffnet, Kerne lang oval, Blätter sortentypisch samtig
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß bis klein, leicht spitz kegelförmig, unregelmäßig, Kelchgrube flach, weit, faltig, Kelch klein, offen bis halboffen, Stielgrube mittel, gelegentlich zart berostet, Stiel kurz bis mittellang, Schale dünn, leicht wachsig, Grundfarbe hell gelbgrün, kaum Deckfarbe
Fruchteigenschaften, innen
Fruchfleisch weiß, fest, fein, saftig, süßweinig
Erntereife Beginn
September
Genussreife Beginn
Oktober
Haltbarkeit Ende
Dezember
Reifeverhalten, Ernte, Lager
windfest, druckemfindlich
Verwendung
Tafelobst, Most
Ertragsverhalten
früh, gut bis sehr gut
Großklima
bis in hohe Lagen
Bodenverhältnisse
nährstoffreich, ausreichend feucht
Krankheiten, Schädlinge
leicht schorfanfällig, sonst robust
Blühverhalten
Blüte und Holz frosthart, guter Pollenspender
Blütezeit
mittelfrüh
Wuchsverhalten
mittel bis schwach, Krone hängend
Anbauform, Schnitt, Pflege
Spalier, Topfobst (Hochstamm auf Stammbildner)
Ursprung, Züchter, Verbreitung
erste Beschreibung 1894 (Pomologische Monatshefte), um 1900 über das Baltikum verbreitet

Literatur

  1. Gesellschaft für Pomologie und Obstsortenerhaltung Bayern: Apfel- und Birnensorten Europas, Obst- und Gartenbau-Verlag, München 2007
  2. Kreuzer, Johannes (Berab. u. Erg.: Siegfried Stein): Kreuzers Gartenpflanzen-Lexikon 3 - Beerenobst Kernobst Steinobst Schalenobst, Thalacker Medien, Braunschweig 1997
  3. Müller, Ariane; Seipp, Dankwart: Norddeutschlands Apfelsorten - Ein Bestimmungsbuch, Ökowerk Emden 2015

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