Äpfel: Leistadter Rotapfel

Häufigkeit
3
> Erkennungsmerkmale >
Sehr ähnlich (Verwechslersorte): Martens Gravensteiner Sämling, jedoch nicht identisch (Bannier, Eisenbarth)
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß bis sehr groß (bis 400 g möglich), Form flachrundlich, stielbauchig ,Kelch grünlich, halboffen bis offen, Stiel kurz, Grundfarbe gelblichgrün, meist völlig von matt dunkelroter bis blutroter Deckfarbe überzogen, Schale glatt ohne dunkle Schalenpunkte, kaum Rost
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch grünlichweiß, feinzellig, Geschmack süßlich, fruchtig, geringe Säure
Erntereife Beginn
Ende September
Genussreife Beginn
Oktober
Haltbarkeit Ende
Januar
Verwendung
Tafelapfel, Wirtschaftsapfel (Küche)
Ertragsverhalten
mittlerer Ertrag, auf Hochstamm Alternanz
Großklima
Wächst gut im Weinbauklima. Erfahrungen aus anderen Gegenden liegen derzeit noch nicht vor.
Kleinklima
robust
Bodenverhältnisse
auch für trockenere Sandböden geeignet
Wuchsverhalten
starkwüchsig
Anbauform, Schnitt, Pflege
Bevorzugt als Hochstamm auf Streuobstwiesen. Auf schwach wachsenden Unterlage (M9) oft zu große Früchte
Ursprung, Züchter, Verbreitung
alte Vorderpfälzer Regionalsorte aus dem Raum Bad Dürkheim-Leistadt, vermutlich ein lokaler Zufallssämling aus dem 19. Jahrhundert, um 1928 im Sortiment für den Bezirk Bad Dürkheim gelistet. Galt lange als verschollen, ein Altbaum 1997 im Leistadter Berntal wieder aufgefunden, inzwischen wieder zahlreich vermehrt.

Merkmale

Fruchtform-Typ
breit
Grundfarbe-Typ
grün-gelbgrün
Deckfarben-Anteil Typ
roter Apfel, rotbunter Apfel
Reifezeit Typ
Winterapfel
Fruchtgröße Typ
groß
Deckfarben-Form Typ
flächig, verwaschen o. marmoriert

Literatur

  1. Ritthaler, Herbert (Hg.): Pfälzer Obst-Kultur - Freizeit - Erwerb - Streuobst, Pomologen-Verein e.V., Detmold 2012

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