Quitten: Hemus

Lehr- und Beispielsbetrieb Deutenkofen

Synonyme
Hemos
Häufigkeit
3
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß 220-280g; Form breit birnenförmig gedrungen (apfelförmig), mit schwacher bzw. ohne Taille; mitteltiefe, gering bis mittelstark berippte Kelchgrube und mittelgroßen Kelchblättern; flache, mittelstark berostete Stielgrube; Schalenfarbe gelb; starker Flaum;
Fruchteigenschaften, innen
helles feinzelliges Fruchtfleisch, wenige Steinzellen; (wenig) mittelstarke Fleischbräune
Erntereife Beginn
Anfang bis Mitte Oktober (mittel)
Haltbarkeit Ende
bis Januar
Verwendung
Selbstversorgung, auch roh genießbar
Ertragsverhalten
(mittelhoch) hoch, regelmäßig
Krankheiten, Schädlinge
gering für Feuerbrand, Blattbräune-anfällig, geringe Anfälligkeit für Fäule; geringe bis mittlere Anfälligkeit für Schalenbräune; mittelstarke Anfälligkeit für Fleischbräune; mittelstarke Anfälligkeit für Stippe,
Blütezeit
früh bis mittelfrüh; Blüte hellrosa
Wuchsverhalten
mittelstark, aufrecht bis breitwüchsig; gute Verzweigung
Ursprung, Züchter, Verbreitung
aus Bulgarien, Kreuzung aus 'Pazardziska' x 'Ceská'; Hauptsorte in Serbien

Diskussion

Matthias T.am 24.04.2019 um 11:29
Die Sorte Hemus hat noch eine nützliche Eigenschaft: Ihre Früchte sind offenbar ausgesprochen windfest (trotz Orkan).
Matthias T.am 28.10.2018 um 13:56
Vor 3 Jahren kaufte ich beim Ritthaler einen Hochstamm der Sorte Hemus auf Weißdorn, dieses Jahr gab es endlich eine einzige Frucht (der restliche Fruchtansatz - der ursp. üppig war - wurde m.E. von den Triebstechern vernichtet, aber das steht auf einem anderen Blatt).

Der Genuss der roh essbaren Frucht war ein echtes Highlight.

Ich weiß zwar nicht, wie die fränkischen Sorte Rohköstler mundet, die Sorte Cydopom habe ich auch noch nie probiert - aber Hemus schmeckt wirklich sehr fein und erfrischend! Die Frucht ist zudem ganz leicht zu schneiden. Von dieser Sorte will ich nun noch mehr anpflanzen!