Birnen: Gelbmöstler

Synonyme
keine, Goldgelbe Weinbirne (Erdesbach), Goldgelbe Weinbirne (Erdesbach)
Häufigkeit
2
> Erkennungsmerkmale >
• Flp in Kgr (4.1) • offener K, hornartige Kb (4.4) • Stamm mit Drehwuchs (rechts) (x) • frühe Reife (Anfang September) (x)
Fruchteigenschaften, außen
(klein bis?) mittelgroß, Schale dünn, sehr fest, gelb, sonnenseits rötlichbraun, Fleisch gelblich, grobzellig, sehr saftig, hoher Zucker-/Säuregehalt, süßlich, würzig u. leicht herb, noch eßbar
Reifeverhalten, Ernte, Lager
ab M. Sept., wird vollreif rasch teigig
Verwendung
Frühherbst-Mostbirne, Saft, Wein, Brennerei
Ertragsverhalten
sehr fruchtbar, spät einsetzend, hoch u. regelmäßig (ausgeprägte Alternanz ?)
Großklima
breit anbaufähig bis in höhere Lagen, jedoch Warmlagen meiden wg. Feuerbrand
Bodenverhältnisse
anspruchslos
Krankheiten, Schädlinge
Feuerbrand!, kaum anfällig
Blühverhalten
früh, lange anhaltend (mittelfrüh?), daher wenig witterungsempfindlich, triploid, schlechter Pollenspender
Wuchsverhalten
mittelstark (stark?), große, dicht verzweigte Krone, schöne Herbstfärbung
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Nordwest-Schweiz vor 1800, Pfalz: historisch nicht nachweisbar

Merkmale

Fruchtform - Mostbirnen 1.
hoch
Deckfarbe - Mostbirnen 1.
ja
Stiellänge - Mostbirnen 1.
kurz
Reifezeit - Mostbirnen 2.
früh < ca. M. Sept.
Fruchtgröße - Mostbirnen 2.
mittel 50-90 g, groß > 90 g
Form-Typ
niedrig

Sortengruppe

Most-Birnen

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Literatur

  1. Mühl, Franz: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, Obst- und Gartenbauverlag, München 2004
  2. Hartmann, Walter / Fritz, Eckart: Farbatlas Alte Obstsorten, Ulmer-Verlag, Stuttgart 2008
  3. Szalatnay, David; Kellerhals, Markus; Frei, Martin; Müller, Urs: Früchte, Beeren, Nüsse - Die Vielfalt der Sorten - 800 Portraits, Haupt Verlag, Berlin - Stuttgart - Wien 2011

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