Äpfel: Fraas Sommerkalvill

Synonyme
Weißer Sommerkalvill, Sommerkalvill
Häufigkeit
3
weitere Merkmale
grünliche Streifen in der Grundfarbe (Hartmann)
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß bis groß, unregelmäßig kugelförmig, Kelch geschlossen, Kelchgrube weit, mitteltief, mit Falten und Rippen umgeben, Stiel kurz bis mittellang, Stielgrube tief, strahlig berostet, Schale manchmal warzig, leicht fettig, viele kleine bräunliche Schalenpunkte, Grundfarbe grünlichgelb, Deckfarbe blassrot verwaschen
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch weiß, locker, angenehm süß, weinsäuerlich
Erntereife Beginn
Anfang bis Mitte September
Haltbarkeit Ende
Oktober
Verwendung
Tafel- und Wirtschaftssorte
Ertragsverhalten
früher Ertrag
Großklima
auch für raue Lagen
Krankheiten, Schädlinge
robust
Blütezeit
mitelspät
Wuchsverhalten
stark bis schwach
Anbauform, Schnitt, Pflege
Streuobst
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Zufallssämling, Balingen, Baden-Württemberg, 1850 erstmals beschrieben

Merkmale

Fruchtform-Typ
so breit wie hoch
Grundfarbe-Typ
grün-gelbgrün
Deckfarben-Anteil Typ
rotbunter Apfel, grundfarbiger Apfel
Reifezeit Typ
Herbstapfel, Sommerapfel
Fruchtgröße Typ
groß, mittelgroß
Deckfarben-Form Typ
verwaschen o. marmoriert, gestreift o. geflammt

Literatur

  1. Lucas, Friedrich: Die wertvollsten Tafeläpfel, Ulmer-Verlag 1893
  2. Hartmann, Walter / Fritz, Eckart: Farbatlas Alte Obstsorten, Ulmer-Verlag, Stuttgart 2008
  3. Hartmann, Walter: Farbatlas alte Obstsorten 2003
  4. Berghuis, S: Niederländischer Obstgarten - Erster Theille - Äpfel, Boskooper Verein zur Bestimmung und Veredlung der Obstsorten, Boskoop 1868
  5. Obstatlas der Russischen Kolonie Alexandrowka in Potsdam - Ein pomologischer Führer 2012
  6. Stoll, Rudolf: Östereichisch-Ungarische Pomologie, Selbstverlag, Klosterneuburg / Wien 1888
  7. Votteler, Willi: Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten, Obst- und Gartenbau-Verlag, München 1996

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