Äpfel: Feuerroter Taubenapfel

Synonyme
Ildröd Taubenapfel, Ildröd Pigeon, Pigeon Rouge Feu, Eldrött duväpple, Eldrau Pigeon, Mörkeröd Pigeon
weitere Merkmale
Kelchblätter lang, aufrecht, Kernhausachse schwach geöffnet, Kelchröhre
Fruchteigenschaften, außen
klein bis mittelgroß, eiförmig, abgestumpft, Kelchgrube mittelweit bis eng, faltig, Kelch offen bis geschlossen, Stielgrube mitteltief bis flach, kaum berostet, gelblich, Stiel kurz bis mitteldick, oft fleischig, Schale glatt, glänzend, Grundfarbe grünlichgelb bis blassgelb, Deckfarbe kräftig rot, teilweise mit dunkleren Streifen, zahlreiche kleine, hell umhöfte Schalenpunkte
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch weißlich bis gelblichweiß, manchmal auch rötlich, süßweiniger, schwach aromatischer Geschmack
Erntereife Beginn
Ende September
Genussreife Beginn
Oktober
Haltbarkeit Ende
November-Dezember
Reifeverhalten, Ernte, Lager
wird auf dem Lager mürbe
Verwendung
Tafel- und Wirtschaftsobst
Ertragsverhalten
früh, regelmäßig
Bodenverhältnisse
nährstoffreich, genügend feucht
Krankheiten, Schädlinge
robust
Blühverhalten
mittellang, unempfindlich, guter Pollenspender
Blütezeit
mittelfrüh
Wuchsverhalten
mittel
Anbauform, Schnitt, Pflege
Halb- und Hochstamm
Ursprung, Züchter, Verbreitung
um 1840, Zufallssämling möglicherweise von 'Roter Taubenapfel', Insel Fünen (DK), Verbreitung durch Baumschulen in Dänemark (um 1870), Berlin (Ende 19. Jhd.) und in Schweden

Merkmale

Fruchtform-Typ
hochgebaut
Grundfarbe-Typ
hellgelb, grün-gelbgrün
Deckfarben-Anteil Typ
rotbunter Apfel, roter Apfel
Reifezeit Typ
Herbstapfel
Fruchtgröße Typ
klein, mittelgroß
Deckfarben-Form Typ
gestreift o. geflammt, verwaschen o. marmoriert, flächig

Literatur

  1. Müller, Ariane; Seipp, Dankwart: Norddeutschlands Apfelsorten - Ein Bestimmungsbuch, Ökowerk Emden 2015

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