Mandeln: Ferraduel

Synonyme
Ferradual, INRA R 485 A
Häufigkeit
In der Pfalz wenig verbreitet, selten. Ist in der Mandelsammlung der DLR Rheinpfalz, Neustadt-Mußbach enthalten (Mußbach und Bad Dürkheim-Ungstein). In Frankreich im Erwerbsanbau.
> Erkennungsmerkmale >
Eine standardschalige, weißblühende Süßmandel aus Frankreich
Fruchteigenschaften, außen
Fruchtstein mittelgroß bis groß, standardschalig (mittelhart), breiter Kern von sehr guter Qualität, flach, mildaromatisch, süß, sehr schön
Erntereife Beginn
spät, Oktober
Verwendung
sehr gute Essmandel
Ertragsverhalten
sehr gut, sehr fruchtbar
Großklima
Weinbau-Klima notwendig, da sonst nicht immer ausreifend
Krankheiten, Schädlinge
resistent gegen Monilia
Blühverhalten
kleine weiße Blüten, (sehr) spät, 1-5 Tage nach Ai, Fremdbefruchtung (Ferragnes, Ai)
Blütezeit
sehr spät
Wuchsverhalten
mittelstark bis stark wachsend, stark aufrecht
Ursprung, Züchter, Verbreitung
INRA, Bordeaux / Frankreich (Kreuzung von Christomorto x Ai), wichtige Erwerbssorte in Frankreich (30% 2010)

Literatur

  1. Grasseley, Charles; Duval, Henri: L'Amandier - monographie, Centre Technique Interprofessionnel des Fruits et Légumes (Ctifl), Paris 1997
  2. Vaysse, Pierre; Hennion, Bernard; Prunet, Jean Pierre; Taffin, Henri de; Floc'hlay, Francis; Bergougnoux, Francois: Reconaître les variétés de noix, noisettes, amandes, châtaignes - recognizing walnut, hazelnut, almond, chestnut varieties, Centre Technique Interprofessionnel des Fruits et Légumes (Ctifl), Paris 2003

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