Mandeln: Dürkheimer Krachmandel

Häufigkeit
2
Mäßig Verbreitet bis selten. Inzwischen aber wieder stark vermehrt. Unter ihrem Namen wurde infolge Verwechslung zeitweise die Dürkheimer Prachtmandel verbreitet.
> Erkennungsmerkmale >
Die Sorte ist an ihren typischen, großen Fruchtsteinen gut zu erkennen. Es existieren jedoch auch mehr oder weniger ähnliche Sämlinge.
Fruchteigenschaften, außen
Frucht und Fruchtstein groß bis sehr groß, asymmetrisch länglich mit typisch zur Seite gekrümmter, teils hakenförmiger Spitze, Rückenkante meist gespalten, Bauchkante teils scharf hervortretend, Schale glatt weich, leicht zu knacken, Same süß, groß, wohlschmeckend
Erntereife Beginn
Mitte Sept. bis Oktober
Reifeverhalten, Ernte, Lager
Löst gut aus der Fruchtschale.
Verwendung
gute Essmandel. Auch sehr dekorativer Baum mit prächtiger Blüte.

sehr dekorativ, Fruchtbaum
Ertragsverhalten
sehr hoch und regelmäßig (im Vergleich mit anderen Mandelsorten)
Großklima
Weinbauklima

Weinbauklima
Kleinklima
geschützt

geschützt
Krankheiten, Schädlinge
Wenig krankheitsanfällig, wenn an mandelgerechtem Standort angepflanzt. Nicht zu trockener Boden.
Blühverhalten
früh blühend, Blüte groß, rein weiß, manchmal mit schwach rosa Auge

früh blühend, groß, weiß mit rotem Auge, spätfrostgefährdet, nicht selbstfruchtbar
Blütezeit
früh
Wuchsverhalten
Baum straff aufrecht, mittelstark wüchsig, bildet eine schmal, hohe Krone. Große dunkelgrüne Blätter. In mancher Literatur wird eine breit ausladende Krone beschrieben, dies ist falsch (vermutl. Verwechslung mit Dürkheimer Prachtmandel)
Anbauform, Schnitt, Pflege

Ursprung, Züchter, Verbreitung
um 1940 von Ewald Philippi, damals Obstbauinspektor des Bezirks Bad Dürkheim, selektiert und verbreitet, es ist aber sicherlich eine ältere Sorte
um 1940 selektiert v. Ba.s. Phillipi, Bad Dürkheim

Literatur

  1. Ritthaler, Herbert (Hg.): Pfälzer Obst-Kultur - Freizeit - Erwerb - Streuobst, Pomologen-Verein e.V., Detmold 2012

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