Äpfel: Dorheimer Streifling

Erkennungsmerkmale nach Richard Dahlem

> Erkennungsmerkmale >
- Frucht klein, kegelförmig
- Druckfestigkeit ca. 4
- Kelchgrube flach, gerippt, mit Fleischperlen
- netzförmige Berostung in Kelchgrube
- Kelch klein, geschlossen
- Stielgrube eng , tief, durch Wülste ungleichmäßig
- Achsenhöhleweit offen
- Fruchtfleisch fest, säurebetont, essbar
- Frucht erinnert an kleinen 'Gravensteiner'
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß, rund bis hoch gebaut, leicht kegelförmig, schwach gerippt, Kelch klein, geschlossen, Kelchgrube mitteltief, faltig, wulstig, Stiel mittellang, Stielgrube eng, tief, wenig berostet, Schale glatt, trocken, nur im Lager leicht fettig, Grundfarbe strohgelb, Deckfarbe lebhaft gesteift, gesprenkelt, helle Schalenpunkte, einige Rostfiguren, sehr druckfest, duftend
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch gelblichweiß, feinzellig, saftig, ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis, gut gewürzt, feiner Duft
Erntereife Beginn
Ende September bisn Anfang Oktober
Genussreife Beginn
November
Haltbarkeit Ende
März (April)
Verwendung
Tafel- und Wirtschaftsapfel
Ertragsverhalten
hoch, regelmäßig (im Alter altenierend)
Krankheiten, Schädlinge
robust
Blühverhalten
frosthart
Blütezeit
mittelfrüh
Wuchsverhalten
anfangs schwach
Anbauform, Schnitt, Pflege
geeignet zum Umveredeln älterer Bäume
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Zufallssämling aus Dorheim, Wetterau, erste Beschreibung 1949, 1995 wiedergefunden

Merkmale

Fruchtform-Typ
so breit wie hoch, hochgebaut
Grundfarbe-Typ
hellgelb, goldgelb
Deckfarben-Anteil Typ
rotbunter Apfel
Reifezeit Typ
Winterapfel
Fruchtgröße Typ
mittelgroß
Deckfarben-Form Typ
gestreift o. geflammt

Literatur

  1. Kahl, Steffen: Hessische Apfelsorten 2002

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