Süßkirschen und Verwandte: Beutelspacher Rexelle

Häufigkeit
2
Fruchteigenschaften, außen
dunkelbraun, mit färbendem Saft, mittelgroß-groß, säuerlich erfrischend, leicht herb, feines Aroma
Reifeverhalten, Ernte, Lager
4. Kirschwoche, folgernd 2 Wochen, hängt fest, blutet kaum, nicht bei Nässe ernten
Verwendung
vielseitig verwendbar
Ertragsverhalten
frühe, gute und regelmäßige Erträge
Großklima
allgemein anbaufähig, nicht naß- kalt
Kleinklima
alle, Wind vorteilhaft
Bodenverhältnisse
geringe Ansprüche, sandig und lehmig, auch schwere Böden
Krankheiten, Schädlinge
mittellhoch, Monilia-Spitzendürre (naß-kalte Jahre), Bakteriose (bei hohen Niederschlägen)
Blühverhalten
selbstfruchtbar, mittelfrüh, ca. 1 Woche, relativ widerstandsfähig, Pollenspender
Wuchsverhalten
mittelstark-stark, sehr frosthart, Verkahlung gering, kleinkronig
Ursprung, Züchter, Verbreitung
1960er, Beutelspacher,Stuttgart, Westdeutschland

Merkmale

Erntereife (relativ)
5. Kirschwoche: mittel (E. Juni - A. Juli), 6. Kirschwoche: mittel bis spät (A.-M. Juli)
Farbe der Haut Typ
dunkelrot-braunrot
Saft Typ
färbend
Größe Typ
groß
Festigkeit Typ
weich
Stiellänge Typ
mittellang
Kirschen-Arten
Sauerkirsche

Literatur

  1. Der Obstbau, Neumann-Neudamm, Leipzig - Radebeul 1980
  2. Cordes, John-Hermann und Sommer, Niels: Obstgehölze, avBuch, Wien 2006
  3. Silbereisen, Dr. Robert; Götz, Dr. Gerhard; Hartmann, Dr. Walter: Obstsorten-Atlas - Kernobst, Steinobst, Beerenobst, Schalenobst, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1996
  4. Votteler, Willi: Steinobst und Beerenobst für den Hausgarten, Bayerischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege 1987
  5. SLV f. Wein- u. Obstbau: Süß- und Sauerkirschsorten, Baden-Württemberg 2000

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