Quitten: Bereczki

Lehr- und Beispielsbetrieb Deutenkofen

Synonyme
Berecki, Bereczky
Häufigkeit
2
weitere Merkmale
breit birnenförmig, unregelmäßig, zum Stiel hin oft gekrümmt, schwach berostet. ungleichmäßige Kelchgrube eng, tief, mit großem Kelch aus büschelförmigen Blättern. Stielgrube fehlt, Stielansatz oft mit Wülsten. Kernhaus mittelgroß, kugelig, Achse hohl, mit großen hellbraunen Samen.
Fruchteigenschaften, außen
sehr groß, 0,5 bis 1 kg schwer, Schale dünn, wenig oder stark befilzt.
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch hellgelb und fest. Standortsabhängig mit Steinzellen um das Kernhaus; mittelsaftig, schwach süß-säuerlich, gutes Aroma
Erntereife Beginn
mittel
Haltbarkeit Ende
lagerfähig bis Januar
Reifeverhalten, Ernte, Lager
ab Ende September bis Anfang Oktober, 6 Wochen haltbar, druckempfindlich, zum Einlagern bei beginnender Gelbfärbung
Verwendung
zum Frischverzehr etwas herb, aber sehr gut für die Verarbeitung; Fruchtfleisch beim Kochen rötlich färbend, gute Brennsorte
Ertragsverhalten
mittelhoch, früh einsetzend
Großklima
Weinbaugebiete, Holz nicht frostfest (später Laubfall); allerdings widersprüchliche Angaben
Kleinklima
geschützt
Bodenverhältnisse
durchlässige Böden, kein Kalk
Krankheiten, Schädlinge
geringanfällig für Feuerbrand, wenig Fleischbräune, anfällig für Blattbräune ( Fruchtfäule )
Blühverhalten
spät, groß u. hellrosa, selbstfruchtbar; gute Befruchtersorte für Champion und Vranja.
Blütezeit
Mai bis Juni
Wuchsverhalten
starker aufrechter, gut verzweigter Wuchs
Ursprung, Züchter, Verbreitung
Findling 1883 in Felegyhaza (Ungarn), nach ung. Pomologen Mate Bereczki benannt. In Ungarn wird zusätzl. die Sorte "Bereczki bötermö" aus unbekannter Herkunft als Auslese von Bereczki beschrieben

Merkmale

Fruchtgröße
groß, sehr groß
Fruchtform
hoch gebaut

Literatur

  1. Szalatnay, David; Kellerhals, Markus; Frei, Martin; Müller, Urs: Früchte, Beeren, Nüsse - Die Vielfalt der Sorten - 800 Portraits, Haupt Verlag, Berlin - Stuttgart - Wien 2011

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