Äpfel: Apfel aus Akerö

Erkennungsmerkmale nach Richard Dahlem

> Erkennungsmerkmale >
- Frucht kugelig bis hochgebaut
- deutlich fünfkantig
- Deckfarbe „schweinchenrosa“
- Schalenpunkte im Vergleich zu Borowinka nicht eingesenkt
- Stiel lang, dünn
weitere Merkmale
Kernhaus groß, rundlich, Kernhausachse weit geöffnet, zahlreiche Kerne
Fruchteigenschaften, außen
mittelgroß bis groß, eiförmig, leicht ungleichmäßig, Schale glatt, dick, glänzend, Grundfarbe hellgelb, Deckfarbe pfirsichrot verwaschen, teilweise mit leichten Streifen, Stielgrube mitteltief bis flach, Stiel mittellang, mitteldick, Kelchgrube mitteltief, faltig, Kelch geschlossen bis halboffen
Fruchteigenschaften, innen
Fruchtfleisch weiß, fest, saftig, angenehm süßsäuerlich bis süßweinig
Erntereife Beginn
September
Genussreife Beginn
September
Haltbarkeit Ende
Dezember
Reifeverhalten, Ernte, Lager
nicht windfest
Verwendung
Tafel- und Wirtschaftsobst
Ertragsverhalten
spät, dann hoch, aber alternierend
Bodenverhältnisse
nährstoffreich, ausreichend feucht
Krankheiten, Schädlinge
robust, an ungünstigen Standorten Schorf
Blühverhalten
mittellang, unempfindlich, guter Pollenspender
Blütezeit
mittelfrüh
Wuchsverhalten
stark bis mittelstark, aufrecht, schlank
Anbauform, Schnitt, Pflege
Halb- und Hochstamm
Ursprung, Züchter, Verbreitung
vermutlich Zufallssämling aus den Niederlanden, um 1759 in Schweden gepflanzt, in Mittelschweden und Norwegen als Winterapfel beliebt (in Deutschland Herbstapfel), möglicherweise identisch mit 'Schmidts Junkerapfel' bei Diehl (1800).

Merkmale

Fruchtform-Typ
so breit wie hoch, hochgebaut
Grundfarbe-Typ
hellgelb
Deckfarben-Anteil Typ
rotbunter Apfel, roter Apfel
Reifezeit Typ
Herbstapfel
Fruchtgröße Typ
mittelgroß, groß
Deckfarben-Form Typ
verwaschen o. marmoriert

Literatur

  1. Müller, Ariane; Seipp, Dankwart: Norddeutschlands Apfelsorten - Ein Bestimmungsbuch, Ökowerk Emden 2015
  2. Obstatlas der Russischen Kolonie Alexandrowka in Potsdam - Ein pomologischer Führer 2012

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